Veränderungsprogramme scheitern selten an der Strategie. In der Praxis scheitern sie an Führung, Entscheidungsfähigkeit und Zusammenarbeit unter Druck.
Die folgenden Case Studies zeigen, wie genau diese Faktoren in kritischen Phasen stabilisiert wurden. Einmal im inhabergeführten Mittelstand, einmal im PE-Umfeld nach Eigentümerwechsel.
Nachfolgefähigkeit in einem inhabergeführten Unternehmen
Ein mittelständisches Unternehmen (ca. 100 Mitarbeitende) stand vor der Frage, wie operative Verantwortung schrittweise vom Inhaberteam auf ein junges Management übertragen werden kann.
Formale Delegation war erfolgt, faktisch blieben Entscheidungen instabil. Verantwortung wurde zurückgezogen, Führung wirkte situativ, Spannungen zwischen Management und Geschäftsführung wie auch innerhalb des Führungsteams nahmen zu .
Die Case Study zeigt, wie Rollen, Entscheidungslogiken und Führung neu geklärt wurden, sodass Verantwortung tatsächlich übernommen werden konnte, ohne das Unternehmen zu destabilisieren.
Ein profitables deutsches Mittelstandsunternehmen (ca. 300–400 Mitarbeitende) wurde von einem internationalen Private-Equity-Investor übernommen.
Der Restrukturierungsplan war klar, der Ergebnisdruck hoch. Gleichzeitig war die Organisation Veränderung kaum gewohnt. Konflikte zwischen Investor, Geschäftsführung und Management nahmen zu, Umsetzung stockte.
Die Case Study beschreibt, wie Führung, Entscheidungsfähigkeit und Zusammenarbeit unter hohem Druck neu ausgerichtet wurden – und wie Execution Risk dadurch reduziert werden konnte.
Die Beispiele ordnen diese Muster ein und zeigen, wie Führung und Zusammenarbeit unter Druck stabilisiert werden können.